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APA-Artikel 12. Juli 2013

Medizin-Fakultät Linz: Salzburg will jetzt auch ein "Wahlzuckerl"

Wenn Oberösterreich seine Medizin-Uni bekommt, will das Land Salzburg auch "sein Wahlzuckerl" haben. 30 Mill. Euro pro Jahr verlangt Landeshauptmann-Vize Christian Stöckl (ÖVP) als "Vergütung der Ausbildungskosten und des klinischen Mehraufwands" für die Studenten der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg, sagte er den "Salzburger Nachrichten" (Freitagausgabe). Die Medizinstudenten absolvierten ihre klinische Ausbildung zumeist an den Landeskrankenhäusern, ohne dass der Bund einen Cent dafür zahle. Auch eine Klage beim Verfassungsgerichtshof schließt Stöckl nicht aus, falls keine Einigung mit der Bundesregierung gelingt.

"Ich gönne Oberösterreich dieses Wahlzuckerl, aber nur dann, wenn Salzburg auch eines bekommt", so Stöckl wörtlich. Auch Ex-Landeshauptmann Franz Schausberger ist überzeugt, dass "dem Land ein Ausgleich zusteht". Seit 1962 hatte Salzburg eine Medizinische Fakultät geplant, doch der Bund habe stets mit dem Argument "kein Bedarf, kein Geld" abgewinkt. "Mir hat die damalige Bildungsministerin Elisabeth Gehrer eine Absage erteilt. Deshalb haben wir die Chance ergriffen und die erste private Medizinische Uni gegründet", sagte Schausberger den "SN".

apa.at

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