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APA-Artikel 11. Juli 2013

Schmidinger ad Medizin-Fakultät: "Wir vertrauen auf Töchterles Zusage"

Nach ausführlichen Gesprächen haben am Mittwoch die Vertreter der Universitätenkonferenz (uniko) gemeinsam mit den anderen Teilnehmern der Hochschulkonferenz der Errichtung einer Medizinischen Fakultät an der Universität Linz ihre Zustimmung erteilt, sofern die einhellig beschlossenen Voraussetzungen von der Bundesregierung erfüllt werden. "Wir vertrauen darauf und sind uns sicher, dass Bundesminister Töchterle diese Bedingungen einhält", stellt der Präsident der uniko, Rektor Heinrich Schmidinger, am Tag nach Sitzung fest. Besonders wichtig sei für die uniko daher auch die Ankündigung von Töchterle, dass die Errichtung der Medizin-Fakultät Linz nur dann zustande komme, wenn der Ministerrat gemeinsam mit der Medizin-Fakultät sämtliche Bedingungen beschließt.

 

Zu diesen gestern fixierten Punkten zählt die verbindliche Zusage, dass in der nächsten Gesetzgebungsperiode zusätzliche Mittel für Universitäten ab dem Jahr 2016 zumindest zur Abdeckung der laufenden Kostensteigerungen bereitgestellt werden. "Das kann aber nur eine Untergrenze sein", fügt Schmidinger hinzu. Auch die Einbeziehung bestehender Universitätsstandorte in die Gesamtplanung des tertiären Sektors und die Verwirklichung einer österreichweiten transparenten und kostengünstigen Regelung des klinischen Mehraufwandes wird ebenso begrüßt wie die weiteren Bedingungen, die das Monitoring der Fakultätsgründung betreffen. Zudem würdigt der uniko-Präsident, dass der Gesetzgeber bei Beschluss der UG-Novelle betreffend Uni-Fusionen die Bedenken der uniko in einigen Punkten berücksichtigt hat.

apa.at

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