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APA-Artikel 5. Juli 2013

FPÖ-Obermayr: Neue Studie belegt negative gesundheitliche Auswirkungen von gentechnisch veränderten Nahrungs- und Futtermitteln

Eine Handvoll experimentierfreudiger Agrarmultis setzen seit Jahren alles daran, den Markt für Saatgut und damit die Ernährungsgrundlage der Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen. Vor kurzem erst versuchte einer davon, nämlich Monsanto, auch das Fleisch von Schweinen, die mit genveränderten Pflanzen des Konzerns gefüttert wurden, als Erfindung für sich zu beanspruchen.

Das konnte zum Glück verhindert werden. "Zu Recht", so der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr, "denn inzwischen stützt eine Studie des Institutes for Health and Environment Research aus Adelaide/Australien, die berechtigte Skepsis der Menschen vor diesen Nahrungsmitteln aus dem Labor. Die Studie hat schwere Schäden für das Verdauungs- und Fortpflanzungssystem von Schweinen, die mit gentechnisch manipulierten Soja- und Maispflanzen aus Saatgut des Agrarindustriekonzerns Monsanto gefüttert wurden, festgestellt." Da Menschen den Schweinen in ihrem biologischen Grundaufbau ähnlich seien, würden die Ergebnisse der Studie laut Wissenschaftlern auch auf den Menschen zutreffen. Damit hätten Gentechnik-Produkte einen unmittelbaren Einfluss auf die Gesundheit des Menschen. Auch der Verzehr von Fleisch von gentechnisch gefütterten Schweinen sei demnach schädlich für die menschliche Gesundheit.

"Europa darf unter keinen Umständen über die Nahrungsmittelkette von US Importen abhängig gemacht werden. Der Verbraucherschutz, insbesondere die Gesundheit der EU-Bürger, der Fortbestand europäischer Bauern und damit die Nahrungsmittelunabhängigkeit stehen auf dem Spiel. NSA Wanzen, Klonfleisch, Gentechnik, Datenschutz, das Handelsabkommen zwischen EU und USA wird uns noch einiges bescheren, wenn Brüssel nicht sehr gut aufpasst und Europas Interessen vor die Interessen gieriger Konzerne stellt", fasst Obermayr die alarmierende Verdachtslage zusammen.

apa.at

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