zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 3. Juli 2013

Aufwertung der Gesundheitsberufe - Blockade beendet

Der Vorsitzende in der GÖD, Gesundheits- und Sozialberufe, Johann Hable begrüßt den soeben vom Nationalrat gefassten Beschluss der Registrierung der nicht ärztlichen Gesundheitsberufe. Es wurde EU weit registriert, nur nicht in Österreich. Endlich haben wir durch diesen Beschluss auch bei den Gesundheitsberufen den Anschluss auf Europa vollzogen. Die nicht ärztlichen Gesundheitsberufe werden zu wenig geschätzt, die Politik hat nunmehr gehandelt, sodass wir in dieser Frage vom Schlusslicht Europas weggekommen sind.

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte ist nunmehr beauftragt die Registrierung durchzuführen, in letzter Minute haben wir eine Aufwertung des Beirates erreicht. Nicht einsam sondern gemeinsam werden die Gewerkschaften und die Berufsverbände im Beirat zusammenarbeiten und vorbereiten. Die Arbeiterkammer führt dann die Registrierung durch.

Auch die Vertiefung der Fortbildungen des Gesundheitspersonals wird in diesem Gesetz als sehr wichtig festgelegt. Es ist unabdingbar, dass eine Qualitätsarbeit, die das Gesundheitspersonal leistet, durch verstärkte Fortbildung gesichert wird.

Nach vielen Jahren unermüdlichen Strebens durch die Gewerkschaft und der Berufsverbände, soll nun endlich ein öffentliches Register für nicht ärztliche Gesundheitsberufe erfolgen.

Die Vorteile liegen auf der Hand, sowohl Patienten als auch Berufsangehörige haben Einblick in die Qualifikation der behandelnden Gesundheitsberufe durch ein öffentliches Register. Die Berufsangehörigen erhalten auf Wunsch einen Ausweis den sie gegebenenfalls dem Patienten vorweisen können. In diesem Ausweis sind neben den Daten zur Person auch die Art der Berufsausübung, Fort- Weiter- und Sonderausbildungen festgehalten. Die regelmäßige Fortbildung sowie deren Kontrolle durch qualifizierte Experten der Arbeiterkammer ist gesichert. Über 90 Servicestellen der Arbeiterkammer bundesweit garantieren die umfassende Betreuung der Berufsangehörigen. Die Arbeiterkammer hat in den letzten Jahren ihr verstärktes Augenmerk auf nicht ärztliche Gesundheitsberufe gerichtet und vielfältige Fortbildungen organisiert, sowie die berufspolitische Unterstützung bei der Entwicklung neuer Berufsrechte gewährleistet.

Hable: Die Arbeiterkammer hält die Registrierungsgebühren sehr sehr niedrig, sodass die betroffenen KollegeInnen im Wesentlichen nicht zur Kasse gebeten werden.

Ein weiterer Vorteil ist, ein niedriger Verwaltungsaufwand durch regionale Registrierung.

Wir freuen uns über die Erfolgsgeschichte!

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben