zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 2. Juli 2013

Steirisches Rotes Kreuz ohne GKK-Vertrag mit weniger Plan-Transporten

Das steirische Rote Kreuz hat den vertragslosen Zustand mit der Gebietskrankenkasse, der seit Montag herrscht, vor allem bei den planbaren Transporten gemerkt: "Laut Landesleitstelle gab ein Drittel weniger Bestellungen", erklärte August Bäck vom Roten Kreuz am Dienstag. Inzwischen kann man im Tauziehen um neue Verträge einen kleinen Punktesieg verbuchen: Mit der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) wurde ein neuer Vertrag vereinbart.

"Die Betroffenheit und die Verunsicherung sind groß", berichtet Bäck. Dies gelte nicht nur für die Patienten, sondern auch für die rund 500 Angestellten des Roten Kreuzes Steiermark, die im Rettungs- und Krankentransportwesen tätig sind. Sie seien ja schon vor Monaten vom drohenden vertraglosen Zustand und damit auf Sicht zu befürchtenden Sparmaßnahmen informiert worden.

Für die Patienten bedeutet der vertragslose Zustand in der Praxis ein ähnliches Prozedere wie bei der Wahlarztverrechnung, wie Rotes Kreuz und GKK informierten: Ein Rettungs- bzw. Krankentransport wird binnen 14 Tagen in Rechnung gestellt, diese muss dann bei der GKK eingereicht werden. Eine volle Vergütung gibt es nicht: Zusätzlich zum schon bisher üblichen Selbstbehalt in der Höhe der doppelten Rezeptgebühr (10,60 Euro) bleibt nun ein Servicepauschale, also die nicht gedeckten Mehrkosten seitens des Roten Kreuzes, das sind zwölf Euro ohne und 19 Euro mit Sanitäter, beim Patienten. Die GKK refundiert in der Höhe des mit dem Grünen Kreuz abgeschlossenen Vertrags.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben