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APA-Artikel 1. Juli 2013

Regionaler Strukturplan Gesundheit 2020: Mit "Graz-Plan" nächste Umsetzungs-Etappe gestartet

Mit einem grundsätzlichen Neustart für die Versorgungsregion Graz wird die verlässliche Partnerschaft mit den Ordenshäusern im gemeinsamen Versorgungsauftrag gestärkt und ein ambitionierter Plan zur Verbesserung der stationären Infrastruktur in Angriff genommen.

Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder und der Gesundheitsfonds konnten heute die Eckpunkte einer Vereinbarung mit den Spitalsbetreibern KAGES, Barmherzige Brüder und Krankenhaus der Elisabethinen GmbH. in Graz fixieren.

Die Eckpunkte der Neuordnung:

Die Barmherzigen Brüder werden ihren Versorgungsauftrag künftig gebündelt am Standort Marschallgasse absolvieren. Der Akutversorgungsauftrag für die Bereiche Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie, Psychiatrie und eine Intensiveinheit werden am Standort wahrgenommen. Insgesamt stehen 353 Betten zur Verfügung.

Die Elisabethinen setzen ihre Arbeit als Standardkrankenhaus mit Innere Medizin, Chirurgie, HNO sowie den Schmerz- und Palliativbereich ebenso mit einer Intensiveinheit fort. Dafür sind 183 Betten vorgesehen.

Beide Häuser sind im Akutversorgungsauftrag eingebunden und versorgen Patientinnen und Patienten gemeinsam mit den Häusern der KAGes. Damit werden die zentralen Aufnahme- und Erstversorgungseinheiten im Osten (LKH-Universitätsklinikum) und Westen (LKH West) gemeinsam mit den Ordenshäuser die richtige und gezielte Patientensteuerung gewährleisten.

Zusätzlich sind Einzelvereinbarungen mit allen betroffenen Disziplinen im stationären Bereich zur Vertiefung und Festigung von Kooperationen im Sinne der abgestuften Patientenversorgung geplant.

Für die Modernisierung bzw. Errichtung neuer, modernerer Stationen sind knapp 43 Mio. Euro in den Ordenshäusern notwendig. Bis maximal 39 Mio. Euro werden vom Gesundheitsfonds vergütet.

"Damit ist die größte aber letzte Etappe des Regionalen Strukturplans 2020 eingeleitet und wir können mit Hochdruck an einer bestmöglichen Versorgung für die GrazerInnen und SteirerInnen im Zentralraum arbeiten. Ich bin froh darüber, dass es gelungen ist, eine qualitätsvolle und kostengünstige Lösung für den Grazer Raum zu finden und keinen der Partner im Krankenversorgungsbereich zu verlieren", erklärt Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder zur Einigung.

Bis Herbst wird auf Hochdruck an den schriftlichen Vereinbarungen gearbeitet, um zeitnah mit den Umbauarbeiten beginnen zu können.

Mit dieser gemeinsamen Entscheidung werden die Ziele des RSG 2020 plangemäß umgesetzt, wonach bis 2020 die Zahl der Spitalsbetten in der Steiermark um 733 und in Graz um 402 reduziert wird.

apa.at

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