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APA-Artikel 28. Juni 2013

Gesundheitsreform - Datensammlung durch den Bund beschlossen

Ab 2014 sammelt der Bund die Daten aller medizinischen Leistungen, die an Österreichs Patienten in Spitalsambulanzen und Arztpraxen erbracht werden. Beschlossen wurde dies am Freitag in der Bundesgesundheitskommission, und zwar einstimmig. Die Datensammlung soll der besseren Planung der Gesundheitsversorgung dienen, hieß es im Gesundheitsministerium.

Um bei diesem Katalog ambulanter Leistungen (KAL) die Identifizierung der Patienten auszuschließen, werden die Daten psyeudonymisiert weitergemeldet, also der Name durch einen Code ersetzt. Bisher lagen diese Leistungsinformationen nicht gesammelt vor, seit 2010 gab es Pilotprojekte.

"Um die Versorgung für die Menschen gut planen zu können und Versorgungslücken zu erkennen, muss man genau wissen, welche medizinischen Leistungen wo erbracht werden", erklärte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) die Maßnahme in einer Aussendung. Wenige Tage nach Vorlage des ersten Bundeszielsteuerungsvertrags sei dies der nächste Schritt zur Umsetzung der Gesundheitsreform. Dieser Vertrag wird heute auch offiziell abgesegnet, nach der Bundesgesundheitskommission tagt am Nachmittag die Bundeszielsteuerungskommission im Ministerium.

apa.at

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