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APA-Artikel 28. Juni 2013

Gesundheitsberufe-Register passierte Fachausschuss des Nationalrats

Die lang geforderte Einrichtung eines Gesundheitsberufe-Registers und die Einbindung der Hebammen in das Mutter-Kind-Pass-Programm sind am Donnerstag vom Gesundheitsausschuss des Nationalrats beschlossen worden. Uneinig waren sich Koalition und Opposition letztlich, wo das Register geführt werden soll. SPÖ und ÖVP beschlossen schließlich eine Regierungsvorlage, wonach das Register zentral bei der Bundesarbeitskammer eingerichtet werden soll, so die Parlamentskorrespondenz in einer Aussendung.

Alle im Gesundheits- und Krankenpflegebereich Tätigen werden sich dort unter Vorlage der erforderlichen Nachweise einzutragen haben. Damit verbunden ist auch eine Überprüfung der Fortbildungspflicht sowie die Ausstellung von Berufsausweisen. Die Maßnahme zielt nicht nur auf eine verbesserte Bedarfs- und Ressourcenplanung im Gesundheitswesen ab, heißt es im Entwurf, auch EU-Richtlinien zur Berufsanerkennung und Patientenmobilität werde damit Rechnung getragen. Ein kurzfristig eingebrachter SPÖ-ÖVP-Abänderungsantrag sah vor, dass die Registrierungsbeiräte, in denen alle Berufsgruppen vertreten sind, stark aufgewertet werden. Die Opposition setzte sich mit dem Ansinnen, das Register von den Berufsgruppen selbst führen zu lassen, nicht durch.

apa.at

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