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APA-Artikel 26. Juni 2013

Apotheker unterstützen Ziele der Gesundheitsreform

Der Bundes-Zielsteuerungsvertrag 2013, der heute vorgestellt wurde, enthält wichtige Schritte in Richtung patientenorientiertes Gesundheitswesen in Österreich. Die Österreichische Apothekerkammer befürwortet vor allem die integrierte Versorgung der Patienten auch zu Tagesrandzeiten, die Ausweitung der Präventionsprogramme und die transparenten Finanzströme.

Aus dem Apothekenbereich wissen wir, dass viele dieser Punkte zu mehr Servicequalität und höherer Kostenwahrheit beitragen. Zahlreiche Maßnahmen, die nun im niedergelassenen Bereich und bei den Spitälern etabliert werden, sind bereits fixer Bestandteil des Apothekensystems. Jede einzelne Arzneimittelpackung ist hinsichtlich ihrer Finanzströme zur Gänze transparent nachvollziehbar. Darüber hinaus garantiert das bedarfsgerechte, flächendeckende Apothekensystem, dass Medikamente auch in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen immer verfügbar sind. Eine Leistung, die von der Apothekerschaft selber getragen wird. "Gesundheit muss effizient, patientennah und qualitativ hochwertig geplant werden", so Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer. "Die 1.330 Apotheken - als "best point of Service" im Arzneimittelbereich - beweisen dies tagtäglich."

Einbindung der Apothekerschaft bei der Umsetzung auf Landesebene Die Apothekerschaft hat hinsichtlich der niederschwelligen und wohnortnahen Rundum-Betreuung von Patienten viel Erfahrung, die hier genutzt werden kann. "Unsere Modelle zur integrierten Kundenbetreuung bis hin zum professionellen Medikationsmanagement bieten viele Parallelen für verwandte Branchen," so Wellan. Im Zuge der Umsetzung der Bundesgesundheitsziele auf Landesebene will die Apothekerschaft aktiv miteingebunden werden. Ein deklariertes Ziel der Apothekerschaft ist die multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen, die nachweislich die Therapietreue bei den Patienten fördert.

apa.at

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