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APA-Artikel 26. Juni 2013

Stöger: Umsetzung der Gesundheitsreform hat begonnen

"Die Gesundheitsreform hat es von der theoretischen Ebene in die Praxis geschafft. Durch den ersten Bundes-Zielsteuerungsvertrag zur Zielsteuerung Gesundheit, hat die Arbeit in der neuen, gemeinsamen Struktur begonnen. Erstmals müssen Bund, Länder und Sozialversicherungen gemeinsam die Leistungen für die Menschen planen. Das ist ein gesundheitspolitischer Meilenstein", betonte Gesundheitsminister Stöger anlässlich der heutigen Einigung. Der Bundes-Zielsteuerungsvertrag wird jetzt der neuen Bundes-Zielsteuerungskommission vorgelegt, die am 28. Juni 2013 in Wien tagt.

"Die Versorgung der Menschen wird langfristig abgesichert und weiter ausgebaut. In Zukunft muss es in jedem Bundesland ambulante Einrichtungen geben, in denen verschiedene Fachärzte und Allgemeinmediziner für die Menschen da sind, auch am Wochenende oder am Abend. Dadurch steigern wir die Qualität und reduzieren Wartezeiten. Auch die Qualitätsstandards im Krankenhaus und die tagesklinischen Leistungen - Leistungen, bei denen die Patientinnen und Patienten nicht tagelang im Krankenhaus bleiben müssen, sondern rasch wieder in ihr gewohntes Umfeld zurück können - werden ausgebaut", so der Minister weiter.

"Es war ein weiter Weg von der Idee einer umfassenden Gesundheitsreform bis zu diesem heutigen Vertrag. Mir ist es gelungen, alle Partner an einen Tisch zu holen und das Gesundheitssystem für die Menschen abzusichern und zu modernisieren. Im Gegensatz zu vielen anderen EU-Staaten wird es in Österreich auch jedes Jahr mehr Geld im Gesundheitssystem geben. Davon profitieren Patientinnen und Patienten", führte Stöger aus, der sich abschließend bei den Mitgliedern des Verhandlungsteams für die konstruktive Zusammenarbeit bedankte.

apa.at

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