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APA-Artikel 26. Juni 2013

Spitalsärzte fordern Verbesserungen ihrer Arbeitssituation

Österreichs Spitalsärzte klagen weiterhin über steigende Belastungen, zu lange Arbeitszeiten und zu viel Verwaltungsstress. Untermauert sieht das die Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Ärztekammer durch eine IFES-Umfrage, die am Mittwoch präsentiert wurde. Demnach ist die Wochenarbeitszeit gegenüber 2006 zwar um fünf Stunden auf 54 Stunden zurückgegangen, dies sei aber immer noch mehr als gewünscht, wie in einer Aussendung ausgeführt wurde. Nachtdienste und starker Zeitdruck seien weitere Belastungen. Die Kurie forderte einmal mehr eine Begrenzung der maximal durchgehenden Dienstdauer auf 25 Stunden und generell "drastische" Verbesserungen der Arbeitssituation.

76 Prozent der insgesamt 2.000 befragten Spitalsärzte würden diese Forderung unterstützen, erklärte Kurienobmann Harald Mayer. Er sieht zudem Probleme für ältere Ärztinnen und Ärzte, da sich 64 Prozent der Befragten nicht vorstellen könnten, bis zu ihrer Pensionierung im Krankenhaus zu arbeiten. Hier brauche es Konzepte für die Entlastung der Betroffenen.

40 Prozent der Befragten gaben an, stark unter Zeitdruck zu stehen, 36 Prozent der Arbeitszeit werde für Administration aufgewendet. Die Forderung der Kurie nach "Administrationsassistenzen" müsse deshalb dringend erfüllt werden, so Mayer. Personalmangel bezeichneten 76 Prozent als "gravierendes Problem", die steigende Patientenanzahl wurde von fast allen Befragten als problematisch bezeichnet.

apa.at

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