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APA-Artikel 21. Juni 2013

Grünewald kritisiert Regierung für Novelle zum Psychologengesetz scharf

"Die Begutachtungsfrist für das neue Psychologengesetz ist viel kurz. Damit ist keine fachliche Auseinandersetzung mit dieser hoch sensiblen Materie möglich. Bereits am 25. Juni soll diese Novelle den Ministerrat passieren. Dies verhindert eine seriöse und verantwortungsvolle Einarbeitung kritischer Stellungnahmen und von ExpertInnen gewünschte Präzisierungen" kritisiert der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, und stellt fest: "Zwei Tage nach dem Ministerrat soll die Novelle im Gesundheitsauschuss unter Zeitdruck und neben vielen anderen Tagesordnungspunkten beschlossen werden, was wiederum eine gründliche Befassung mit vielen Details verunmöglicht. Das degradiert die Ausschussmitglieder zu reinen Erfüllungsgehilfen des Gesetzgebers und erlaubt ihnen keine inhaltliche Auseinandersetzung."

 

"Ich wurde selten mit so viel massiver Kritik zu einer Gesetzesnovelle konfrontiert. Vor allem die viel zu wenigen Ausbildungsstunden stoßen auf Ablehnung. Weiters gibt es keine klare Abgrenzung einer klinisch-psychologischen Behandlung zu verwandten Berufsgruppen. Dies schürt weitere Auseinandersetzungen und Unsicherheiten geradezu", warnt Grünewald.

 

Kurt Grünewald erwartet sich daher, dass die Bundesregierung nun doch eine breitere und gründlichere Beratung ermöglicht.

apa.at

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