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APA-Artikel 19. Juni 2013

PsychologInnengesetz - Oberhauser: Kein Verständnis für Demoaufruf!

"Wir hatten die Vertreter der betroffenen Berufsgruppen am vergangenen Montag zu einem Gespräch im Parlament eingeladen, um uns ihre Bedenken anzuhören. Bei dem Gespräch haben wir klargestellt, dass wir die geäußerten Einwände ernst nehmen und es noch zu Klarstellungen und Nachschärfungen kommen wird. Die Begutachtungsfrist endet am 24. Juni, bis dahin sind Einwände auch anderer Gruppen noch möglich. Weder gibt es ein Ergebnis, noch ist von einer Beschlussfassung des Gesetzes die Rede. Daher ist der Aufruf zur Demo schlechter Stil", zeigte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser absolut kein Verständnis für die Vorgangsweise des ÖBVP (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie). Der ÖBVP hat zu einer Demonstration zum neuen PsychologInnengesetz am 26. Juni vor dem Parlament aufgerufen.

 

Man habe von Anfang an klargestellt, dass alle Einwände ganz genau analysiert werden und man versuchen werde, einen Konsens zu erreichen. Und den VertreterInnen sei auch klar signalisiert worden, dass der Beschluss des Gesetzes vor dem Sommer kein Muss sei. "Umso weniger ist die Aktion des ÖBVP verständlich", so Oberhauser am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

 

apa.at

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