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APA-Artikel 19. Juni 2013

Ärztekammer: Einigung mit den privaten Krankenversicherungen

Der Vorstand der Ärztekammer für Wien hat gestern, Dienstag, Abend einstimmig einem neuen Vertrag mit den Privatkrankenversicherungen zugestimmt. Damit ist die Gefahr eines vertragslosen Zustands abgewendet. Ein weiterer Beschluss von gestern Abend betrifft die Senkung der Kammerumlage.

Der neue, unter der Führung vom Referenten für Sonderklasse, Stefan Felke, ausverhandelte Vertrag mit den privaten Krankenversicherungen beginnt am 1. Juli 2013 und endet mit 31. März 2018. In den bettenführenden Fächern konnten spürbare Honorarsteigerungen erzielt werden.

Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres zeigte sich in einer ersten Stellungnahme erleichtert über die Einigung: "Im Sinne der Patienten war es uns ein Anliegen, eine möglichst lange Vertragsdauer zu erzielen. Das ist uns gelungen. Patienten haben nun weitere fünf Jahre Rechtssicherheit hinsichtlich des bewährten Direktverrechnungssystems von ärztlichen Leistungen mit den privaten Krankenversicherern."

Ärztekammerbeitrag wird um mehr als 10 Prozent gesenkt

In der an den Vorstand anschließenden Vollversammlung wurde dann auf Antrag des Ärztekammerpräsidenten in einem einstimmigen Beschluss die Senkung der Kammerumlage von 1,9 auf 1,7 Prozent fixiert. Ermöglicht wurde dies durch den "seit einigen Jahren eingeschlagenen und von mir sehr forcierten Sparkurs in der Ärztekammer", so Szekeres in der Begründung.

Es ist die bereits zweite Beitragssenkung innerhalb von kurzer Zeit: Bereits 2011 wurde die Kammerumlage von 2,1 auf 1,9 Prozent gesenkt. Damit ergibt sich für alle Wiener Ärztinnen und Ärzte eine Beitragsreduktion von exakt 19,05 Prozent innerhalb von nur zwei Jahren.

apa.at

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