zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 19. Juni 2013

FPÖ-Karlsböck: SPÖ-Gesundheitsreform wirkt - AUVA sperrt Patienten aus

"Die SPÖ-Gesundheitsreform zeigt erste Wirkung, denn das AUVA-Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler sperrt ab 1. Juli zwischen 22 und 6 Uhr die Patienten aus", kritisierte der freiheitliche Ärztesprecher diesen Versorgungsskandal erster Güte. "Wenn jetzt schon bei Unfallopfern gespart wird hört sich der Spaß auf", so Karlsböck.

Trotz steigender Anzahl von Verletzten - die AUVA-Unfallkrankenhäuser versorgen im Jahr rund 140.000 Patienten - das Angebot zu verknappen, kann wohl nur einem Schildbürger einfallen, kritisierte Karlsböck. "Nur weil die SPÖ/ÖVP-Koalition seit Jahrzehnten nicht in der Lage ist sich auf eine tatsächliche Gesundheitsreform zu einigen und endlich sinnvolle Einsparungen und Strukturänderungen durchzuführen, sind wieder einmal die Patienten die Leidtragenden", zeigte sich Karlsböck empört über die neuen Öffnungszeiten. Damit praktiziere die AUVA das Florianiprinzip: Irgendwer wird sich schon um die Unfallopfer in der Nacht kümmern, wenn auch nicht in der Qualität die ein hochspezialisiertes Unfallspital bieten könne, sei die künftige Realität für bedauernswerte Menschen, die in der Nacht das Pech hätten in einen Unfall verwickelt zu werden, so Karlsböck.

"Das ist übelste Sparpolitik auf dem Rücken von Unfallopfern", zeigte sich Karlsböck empört über die Auswirkungen der Stögerschen Gesundheitsreform.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben