zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 17. Juni 2013

Prävention in der SVA ist eine Erfolgsgeschichte

Über den Vorschlag der ÖVP ein klares Signal in Richtung Prävention zu setzen freut sich SVA Obmann-Stv. Peter McDonald. Der Schlüssel zu mehr Gesundheit liegt in gezielter Prävention weiß man in der SVA und hat bereits vergangenes Jahr das Präventionsmodell "Selbständig Gesund" ins Leben gerufen - ganz nach dem Motto Vorsorgen statt Heilen. "Es freut mich besonders, dass unser Modell durch den Anreiz einer Halbierung der Rezeptgebühr der gesamten Bevölkerung zugänglich gemacht werden soll, mit dem Ziel, die gesunden Lebensjahre aller Österreicher zu mehren", so McDonald.

"Als Gesundheitskasse haben wir die Möglichkeit, gezielte Anreize zu setzen. Jeder, der sich aktiv für die eigene Gesundheit engagiert, soll belohnt werden", erklärt McDonald. Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll den Erfolg: 40 Prozent mehr SVA-Versicherte haben im vergangenen Jahr daher eine Vorsorgeuntersuchung gemacht und sich gemeinsam mit dem Arzt individuelle Gesundheitsziele beim Alkohol- und Tabakkonsum, bei der Bewegung und beim Gewicht sowie beim Blutdruck vereinbart. Wer seine Ziele erreicht, zahlt nur den halben Selbstbehalt, das sind über 60 Euro im Jahr und profitiert gleichzeitig von mehr Gesundheit und mehr Lebensqualität.

In Österreich ist das Bewusstsein für die eigene Gesundheitsvorsorge noch zu schwach ausgeprägt. Nur 2 Cent eines jeden Euros, der in das Gesundheitssystem fließt, wird in Prävention investiert. "Das System greift immer noch meist erst ein, um Krankheiten zu heilen, anstatt dafür zu sorgen, dass Menschen gesund bleiben", betont McDonald. Dabei ließen sich ein Großteil der Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck vermeiden, wenn man frühzeitig reagiere. "Wer länger gesund sein will, muss frühzeitig vorsorgen", so McDonald.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben