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APA-Artikel 14. Juni 2013

Österreichisches Unternehmen VisoCon stattet Krankenhäuser mit Videodolmetsch-Lösung aus

Das im August startende Pilotprojekt "Qualitätssicherung in der Versorgung nicht-deutschsprachiger PatientInnen - Videodolmetschen im Gesundheitswesen" wird mit einer technischen Lösung vom österreichischen Unternehmen VisoCon ausgestattet.

Das Gesundheitsministerium, die Österreichische Plattform Patientensicherheit, das Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Uni Wien sowie das Zentrum für Translationswissenschaft haben nun gemeinsam dieses Projekt unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Kletecka-Pulker aufgesetzt und sich nach einer Evaluierungsphase für die Lösung von VisoCon entschieden.

Projektkoordinatorin Mag. Parrag: "Ziel des Pilotprojekts ist es, dem Gesundheitspersonal ein Tool zur Verfügung zu stellen, mit welchem die Behandlung von Patient mit wenig bis keinen Deutschkenntnissen oder eingeschränkter verbaler Kommunikationsfähigkeit im Notfall vereinfacht und professionell angegangen werden kann."

VisoCon stattet nun bis Ende Juli zwölf ausgesuchte Krankenhäuser, zehn niedergelassene Ärzte und die Dolmetscherzentrale mit einer Videokommunikationslösung aus, die sowohl den Hard- als auch den Softwarebereich umfasst. VisoCon-Projektleiter Dr. Merschitz: "Es freut uns, dass wir mit unserem Produkt überzeugen konnten. Unsere Lösung ist skalierbar und auch mobil einsetzbar. Wir wollen ab Herbst auch andere Einrichtungen von dem Service überzeugen."

Ab August kann nun ein behandelnder Arzt täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr mittels einfach bedienbarem Touchscreen einen Dolmetscher sofort virtuell zu sich holen und die Behandlung des Patienten ohne Sprachbarrieren durchführen.

Dr. Andreas Kröpfl, Geschäftsführer von VisoCon zeigte sich nach Vertragsabschluss zuversichtlich: Allein in den USA wird der Markt, laut einer Studie von IMS Research, um weitere 55 Prozent wachsen und die Anzahl der betroffenen Patienten und Ärzte sich versechsfachen. Durch die ständige Weiterentwicklung von Videokonferenz-Lösungen ist daher mit einem weiteren starken Wachstum im Telehealth-Bereich zu rechnen. Dies ist, neben anderen unternehmerischen Faktoren, ein wesentlicher Beweggrund für VisoCon in diesem Feld weiter tätig zu sein und Projekte, wie das oben beschriebene, voranzutreiben."

apa.at

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