zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 13. Juni 2013

VP-Gaggl: Teure Spitäler machen Menschen nicht automatisch gesund

"Wenn wir endlich zu einer Budgetwahrheit kommen wollen, brauchen wir eine Haushaltsreform. Wenn wir das Land nachhaltig sanieren wollen, brauchen wir Strukturreformen", sagt heute VP-Landtagsabgeordneter Herbert Gaggl im Rahmen der Aktuellen Stunde der Landtagssitzung zum Thema "Haushaltsreform für Kärnten". Eine Haushaltsreform sei notwendig, reduziere aber noch keine Schulden.

Viel wichtiger sei es laut Gaggl, in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Verwaltung, die längst überfälligen, aber auch bekannten, Reformschritte zu setzen.

Reformen vor allem im Krankenhausbereich seien unumgänglich. Gaggl verweist auf die Gesundheitscharta, die von allen Parteien unterschrieben wurde. Die Kabeg weise derzeit einen Schuldenstand von 1,3 Milliarden Euro aus. Die Belastungen für die Gemeinden, die ihren Beitrag zum Gesundheitssystem leisten, steigen weiter und sind nicht mehr finanzierbar.

"Die Vorgaben liegen am Tisch und wurden von allen Parteien getragen. Die Zeit ist überreif für die Umsetzung", so Gaggl. So sehe die Gesundheitscharta Optimierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb der Krankenhäuser, das Erstellen einer Leistungsangebotsplanung, die Einführung von alternativen Versorgungsformen, um den Krankenhausbetrieb zu entlasten sowie die Erstellung eines Finanzplanes vor. "Teure Spitäler machen Menschen nicht automatisch gesund", betont Gaggl.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben