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APA-Artikel 13. Juni 2013

Präsident Reisner: Rasche Hilfe für Ärzte mit Hochwasserschäden

In der Vorstandsitzung am Mittwoch hat der Vorstand der NÖ Ärztekammer einstimmig eine finanzielle Unterstützung für Ärztinnen und Ärzte beschlossen, deren Ordinationen durch das Hochwasser Schäden erlitten haben. "Tausende Häuser in vielen Teilen des Landes sind von den Wassermassen massiv beschädigt worden oder standen in den Fluten - wo immer das Wasser abrinnt, zeigen sich massive Schäden. Die nun beschlossene finanzielle Hilfe soll rasch und effizient erfolgen. Deshalb werden wir jeden einzelnen Fall auch während der Sommermonate bearbeiten und unbürokratisch im Präsidium der Ärztekammer besprechen", berichtet Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der Ärztekammer für NÖ, im Anschluss an die Vorstandssitzung. "Wenn Kolleginnen und Kollegen in ihren Ordinationen einen Schaden erlitten haben, gilt für uns Ärztinnen und Ärzte das Solidarprinzip. Wir alle wollen für die geschädigten Kolleginnen und Kollegen da sein und helfen ihnen selbstverständlich. Auch wenn wir natürlich nicht alles ersetzen können, setzen wir mit dieser Aktion ein Zeichen."

Meldung der Schäden an die Pressestelle der Ärztekammer für Niederösterreich

Um die Unterstützung der Ärztekammer möglichst rasch zu erhalten, wenden sich Ärztinnen und Ärzte in Niederösterreich mit Schäden in ihren Ordinationen an die Pressestelle der Ärztekammer für NÖ unter oder rufen 01/53 751-0. Dem Ansuchen ist die Bestätigung der Schadenbehebungskommission der jeweiligen Gemeinde beizulegen. Damit kann so rasch wie möglich mit den ersten Auszahlungen begonnen werden.

Auch 2002 hat die Ärztekammer bereits Opferhilfe geleistet

Bei den Überschwemmungen im Jahr 2002 war Niederösterreich das Bundesland, das wohl am schwersten von den Hochwassern heimgesucht wurde. So wie tausende Menschen waren auch damals viele Ärztinnen und Ärzte von den Auswirkungen des Umweltereignisses betroffen. "Auch 2002 hat die Ärztekammer für jene Ärzte, die Opfer der Hochwasserkatastrophe wurden, eine Soforthilfe bereitgestellt. Mit dem Geld konnten zerstörte Ordinationsstrukturen wiederhergestellt werden. Elf Jahre später brauchen unsere Kolleginnen und Kollegen wieder unsere Solidarität", schließt Präsident Dr. Reisner ab.

apa.at

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