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APA-Artikel 12. Juni 2013

GdG-Zellhofer zum Register Gesundheitsberufe: Beschäftigte sind mit einem Register bei der Arbeiterkammer am besten untergebracht

Die GdG-PersonalvertreterInnen sehen das geplante Register für die nichtärztlichen Gesundheitsberufe am besten bei einer großen Organisation wie der Arbeiterkammer aufgehoben. "Die Beschäftigten der nichtmedizinischen Gesundheitsberufe verdienen das bestmögliche Register. Und dafür kann eine bewährte und große Organisation wie die AK mit all ihrem Know how am besten sorgen", sagt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE/FGV Gesundheits- und Sozialberufe. An das geplante Register für die nicht medizinischen Gesundheitsberufe werden zu Recht hohe Anforderungen etwa in Fragen der Verwaltung, der Identitätskontrolle der Antragsteller oder auch in Sachen Datenschutz und Datensicherheit gestellt. "Das ist etwas anderes als die bisher existierenden freiwilligen Register der Verbände. Die AK kann mit ihrer seit Jahrzehnten bewährten und unbestritten gut funktionierenden Infrastruktur diese Aufgabe am besten und auch am kostengünstigsten für die Beschäftigten bewältigen", so Zellhofer.

Der GdG-Gewerkschafter plädierte für weniger Aufgeregtheit in der Debatte. "Hier geht es nicht um Parteipolitik, sondern um eine Verwaltungsaufgabe. "Die Arbeiterkammer beweist seit Jahren, dass sie mit ihrer bewährten Infrastruktur professionell genau solche Aufgaben abwickeln kann. Den Vorwurf, die AK solle "über den Kopf von 90.000 Betroffenen hinweg" mit dieser Aufgabe betraut werden, lässt Zellhofer nicht gelten: Von diesen 90.000 sind die meisten AK Mitglieder. Nach Zellhofers Schätzung vertreten gerade die Verbände MTD Austria und ÖGKV nur circa 15 Prozent der in diesen Berufsgruppen Beschäftigten als ordentliche Mitglieder. Auch das Argument, die AK könne als ArbeitnehmerInnen-Organisation die Interessen der Freiberufler nicht gut vertreten hält Zellhofer für "weit hergeholt." Wer die AK kennt, weiß, dass sie eine breite Vielfalt von Mitgliedern sehr erfolgreich vertritt und auch etwa für freie DienstnehmerInnen viel erreicht hat. "Ich bin lieber bei einer starken Vertretung registriert, die notfalls auch das entsprechende politische Gewicht hat", sagt Zellhofer.

"Wir sollten mehr darüber diskutieren, was das Register den Beschäftigten und den PatientInnen bringen soll", so Zellhofer weiter. Wer gut qualifiziert ist, kann diese Qualifikationen künftig mit dem Register nachweisen. Das bringt Sicherheit für die Beschäftigten. "Eine Registrierung unter dem Dach der Arbeiterkammer, die in der Bevölkerung gut bekannt ist und ein sehr hohes Ansehen genießt, kann da nur helfen", so Zellhofer. Und auch für die Patienten und Patientinnen bringt das Register mehr Sicherheit: Sie können sicher sein, dass ein registrierter Beschäftigter genau die Qualifikationen und das Können mitbringt, um ihnen fachgerecht zu helfen.

apa.at

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