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APA-Artikel 6. Juni 2013

Pflegeausbildung wird laufend hinterfragt und angepasst

Soziallandesrätin Greti Schmid und Gesundheitslandesrat Christian Bernhard widersprechen der Kritik, dass erst ein Strategiekonzept entwickelt werden müsse, um eine bedarfsgerechte Pflegeausbildung zu gewährleisten. Bei regelmäßigen Pflegegipfeln mit allen zuständigen und beteiligten Einrichtungen werden die gegenwärtigen und künftigen Entwicklungen im Pflegebereich besprochen und entsprechende Maßnahmen vereinbart, betonen die beiden Regierungsmitglieder.

"Dass laufend Erhebungen über Bedarfszahlen erstellt werden, führt der Landes-Rechnungshof selbst in seinem Bericht an. Diese Analysen haben auch zu der notwendigen Anpassung der Ausbildungskapazitäten in den letzten Jahren geführt", so Landesrätin Schmid. Aktuelle Zahlen zeigen, dass mit der derzeitigen Ausbildungskapazität der notwendige Bedarf bis zu den Jahren 2017/18 abgedeckt werden kann. Für die Zeit danach ist aufgrund der Vorlaufzeit (Ausbildung bis zu drei Jahre) spätestens ab dem Jahr 2015 die vorhandene Kapazität weiter zu erhöhen. "Noch heuer werden die notwendigen Aufträge an die Schulen zur Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätze ergehen", erläutert Landesrat Bernhard.

In den letzten Jahren wurde die Zahl der Ausbildungsplätze von 90 auf 130 erhöht. Für Um- und Wiedereinsteigerinnen bzw. -einsteiger wurde die connexia Implacementstiftung eingerichtet. Mit Unterstützung durch Land und AMS können diese eine Ausbildung im Pflegebereich absolvieren.

Schmid und Bernhard verweisen zudem darauf, dass der Bericht des Rechnungshofes die hohe Qualität der Ausbildung und der Ausbildungsstätten ausdrücklich bestätigt. Auch wenn sich die Schulen in Feldkirch und Bregenz historisch bedingt in ihrer Struktur unterschiedlich entwickelt haben, sind die Absolventinnen und Absolventen dieser Schulen ausgezeichnet auf ihre künftigen Berufsanforderungen - im akuten wie auch Langzeitbereich - vorbereitet.

apa.at

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