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APA-Artikel 5. Juni 2013

FP-Frigo: HPV-Impfung gehört ins geförderte Impfprogramm

Immer noch fehlt die HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs im geförderten Impfprogramm für Mädchen vor den ersten sexuellen Kontakten. "Es ist unverständlich, warum hier von der Stadt Wien weiter auf Zeit gespielt wird. Gerade, wenn es um die Gesundheit unserer Kinder geht, ist die Verzögerungstaktik von SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely unangebracht", kritisiert heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo, der selbst als Gynäkologe tätig ist.

Schon im vergangenen Jahr hat SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger anklingen lassen, die wichtige Schutzimpfung durch die Krankenkasse bezahlen lassen zu wollen. Bis dato ist aber immer noch nichts passiert. Wien könne die finanzielle Förderung der mehrere hundert Euro teuren HPV-Impfung allerdings auch im Alleingang einführen. Wehsely rühre aber weiterhin keinen Finger, obwohl die FPÖ schon seit 2007 die Aufnahme ins Impfprogramm fordert. "Jährlich sind 400 Neuerkrankungen zu verzeichnen, 160 Frauen sterben an Gebärmutterhalskrebs. Dass man sich hier so lange Zeit lässt, obwohl etwa 3/4 der Todesfälle durch eine HPV-Impfung zu verhindern wären, ist ein riesiger Skandal", so Frigo.

apa.at

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