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APA-Artikel 4. Juni 2013

Österreichs Hebammen begrüßen Aufnahme in den Mutter-Kind-Pass

Das Österreichische Hebammengremium freut sich über die Einigung von Gesundheitsminister Alois Stöger und Familienminister Reinhold Mitterlehner, dass Hebammen-Beratung in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche als kostenlose Leistung im Mutter-Kind-Pass verankert wird.

"Hebammenarbeit kann den Frauen die nötige Sicherheit im Umgang mit der neuen Lebenssituation und mit eventuell auftretenden Problemen geben. Das beugt größeren Problemen vor und macht diese wichtige Lebensphase für alle Beteiligten freudiger", betont Petra Welskop, Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums.

Welskop: "Schon jetzt nehmen viele Frauen in der Schwangerschaft Hebammenbegleitung in Anspruch, müssen das jedoch komplett aus eigener Tasche bezahlen. Die Hebammenberatung in der Schwangerschaft im Rahmen des Mutter-Kind-Passes wird kostenlos sein und damit für viel mehr Frauen möglich. Darüber freuen wir uns sehr."

Frauen bzw. Eltern, die eigenständig zur Geburt zu gehen, treffen nach Ansicht der Hebammen eine selbstbewusste Entscheidung, die der Gesundheit der Mutter und des Kindes dient. Hebammenberatung in der Schwangerschaft kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten.

In Österreich arbeiten rund 1.900 Hebammen, im Krankenhaus und in der freien Praxis. Sie sehen es als ihre Aufgabe, einen würdevollen Start ins Leben zu ermöglichen.

Hebammen sind die Expertinnen für die physiologische - also die normal und komplikationslos verlaufende - Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Sie sind auch dazu ausgebildet, Regelwidrigkeiten zu erkennen, erste Anzeichen eines eventuellen pathologischen Verlaufs, und in diesem Fall einen Arzt/eine Ärztin beizuziehen.

apa.at

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