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APA-Artikel 3. Juni 2013

Lebensschützer wurde der Titel "Gesundheitspsychologe" aberkannt

Nach einer Anzeige der "Aktion Leben" hat das Gesundheitsministerium den Lebensschützer Dr. Josef Preßlmayer aus der Liste der Gesundheitspsychologen gestrichen, da u. a.

  • dessen Auftreten in der breiten Öffentlichkeit "ethisch und moralisch" äußerst bedenklich,
  • das Vertrauen durch dessen "verhetzendes Verhalten in der Öffentlichkeit und seine damit zusammenhängenden radikalen, eine demokratische Gesellschaft und den Rechtsstaat gefährdenden Ansichten", grundlegend erschüttert sei und die "neutrale Grundhaltung" fehle.

Entsprechend Artikel 10 EMRK hat aber jedermann Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Der Lebensschutz von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ist auch ein zentraler Programmpunkt der Partei "Die Christen", jetzt "Christliche Partei Österreichs", für die Preßlmayer bei der letzten Nationalratswahl für das Waldviertel kandidiert hat.

Die Beschwerde wurde von der Geschäftsführerin der "Aktion Leben Salzburg", Hemma Schöffmann-Engels, erhoben. Seit Jahren werde die Tätigkeit der "Aktion Leben" "von einigen katholischen Gruppierungen diffamiert". "Namentlich bekannt" sei ihr "ein Herr Dr. Josef Preßlmayer. Selbst ist aber die "Aktion Leben" nicht zimperlich, wenn Sie die "Herren Preßlmayer, Kirchmair, Gehring und Co ... die für die beispiellos hinterhältigen Verleumdungen gegen die 'aktion leben' verantwortlich sind", beschimpft.

Was die "Aktion Leben", welche die "Fristenlösung" und damit die straflose vorgeburtliche Tötung von Menschen bis zur 14. Lebenswoche und in den Indikationsfällen bis zur Geburt offenkundig besonders stört, sind Vergleiche zwischen dem NS- und dem "Baby-Holocaust", wonach in den kirchlichen Pastoralämtern durch "ergebnisoffene" Beratung nach opportunen Nützlichkeitskriterien, Selektion ähnlich wie in Auschwitz betrieben wird.

Doch auch Papst Johannes Paul II. nennt die Massenvernichtung der ungeborenen Kinder "Holocaust des ungeborenen Lebens"!

Durch Recherchen wurde dokumentiert, dass "Aktion Leben"- Mitarbeiterinnen die Tötungspille Mifegyne, die Salzburger Fiala-Klinik und die Wiener Fleischmarkt-Klinik mit den Worten: "In Wien, wissenS' eh, da ist ein Fleischmarkt, da kann man das machen" empfehlen.

Die "Mütter der Abtreibung", Simone de Beauvoir, welche ungeborene Kinder als "Parasiten" bezeichnete und Alice Schwarzer waren die Leitfiguren bei der im Salzburger kirchlichen Bildungshaus St. Virgil stattgefundenen und von den Abtreibungszulieferinnen von ISIS mitveranstalteten Tagung "Emanzipation neu denken", die auch von der "Aktion Leben Salzburg" besucht und beworben wurde.

Im Zuge der in den letzten Jahren von Preßlmayer durchgeführten "Hungerstreiks" hat Prälat Georg Ratzinger in Absprache mit Papst Benedikt XVI. an Familienbischof Küng ein Schreiben gerichtet, diese vom Papst so genannten, "Missstände" zu beenden, worauf Küng an die Bischöfe appelliert hat, eine "Entflechtung" von der "Aktion Leben", die "nicht besonders katholisch" sei, wie er sagte, vorzunehmen, bisher allerdings vergeblich.

apa.at

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