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APA-Artikel 31. Mai 2013

Bereits 350 "Gesunde Gemeinden" in Niederösterreich

"Seit 20 Jahren stellen die 'Gesunden Gemeinden' in Niederösterreich wichtige Eckpfeiler der Gesundheitsvorsorge dar. Heute bemühen sich bereits 350 'Gesunde Gemeinden', die von der Initiative 'Tut gut!' unterstützt werden, um kommunale Gesundheitsförderungsmaßnahmen in ihren Bereichen. Damit eine Gemeinde erfolgreiche Projekte im Gesundheitsbereich umsetzen kann, ist es ab diesem Jahr auch möglich, 'Gesundheits-Gemeinderäte' zu bestellen", betont Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

 

Die Bürgermeister werden als die zentralen Wegbereiter für erfolgreiche und länger dauernde Gesundheitsprojekte in ihren Gemeinden angesehen. Bei einem Seminar der Vorsorge-Initiative "Tut gut!" mit mehr als 80 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern bzw. Vizebürgermeisterinnen und Vizebürgermeistern aus 70 niederösterreichischen Gemeinden wurden die zentralen Herausforderungen der Gesundheitsvorsorge in den Gemeinden herausgearbeitet. Seit Anfang 2013 ist laut NÖ Gemeindeordnung die Bestellung von Gemeinderäten mit besonderen Aufgaben durch den Gemeinderat möglich. Dadurch kann auch ein "Gesundheits-Gemeinderat" installiert werden, der die Aufgabe hat, die bereits bestehenden Gesundheitsprojekte in der Gemeinde zu koordinieren und voranzutreiben. Derzeit läuft auch ein Pilotprojekt zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge in den Gemeindeämtern mit bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ziele sind die verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation, die Erhöhung der Mitarbeiter-Zufriedenheit, die Stärkung der Ressourcen zur Arbeitsbewältigung, höhere Flexibilität und Zukunftsfähigkeit sowie die Stärkung der persönlichen Gesundheitsressourcen.

 

"Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir haben bereits 350 Gemeinden davon überzeugt, selbst aktiv zu werden und Gesundheit auf lokaler Ebene zu fördern. Dabei geht es um Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen, qualitativ hochwertigen und wissenschaftlich fundierten Gesundheitsprogrammen, zum Beispiel Vorsorge-Aktiv Gruppen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, sowie zur Unterstützung von sozialen Aktivitäten zur Förderung der mentalen Gesundheit", so Sobotka.

apa.at

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