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APA-Artikel 31. Mai 2013

D: Steinbrück steht zur traditionellen Apotheke

Angesichts möglicher Befürchtungen in der Apothekerschaft hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück versichert, im Fall eines Wahlsiegs kaum etwas an der Rolle der Apotheker zu ändern. Unter Rot-Grün werde diese nicht wesentlich anders sein als jetzt, sagte Steinbrück der "Apotheken Umschau". Zur heutigen Form der inhabergeführten Apotheke sage er eindeutig "Ja". In der Branche dürfte das als Absage an die gefürchteten Apothekenketten verstanden wissen.

Traditionell gilt vor allem die FDP als Partei, die die Interessen der Apotheker verteidigt. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert zur Bundestagswahl im Herbst auf seiner Homepage Schwarz-Gelb für "Klientelpolitik für Hoteliers, Erben, Steuerberater, Spekulanten, Apotheker, Pharmaindustrie und die Atomlobby". Allerdings hatte sich auch Lauterbach vergangenes Jahr bereits zur inhabergeführten Apotheke bekannt, nachdem damalige SPD-Pläne öffentlich geworden waren, den Arzneimittelvertrieb zu liberalisieren.

apa.at

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