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APA-Artikel 28. Mai 2013

ÖQmed weist Bachinger-Kritik zurück

Die Geschäftsführerin der Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin (ÖQMed), Esther Thaler, weist die vom niederösterreichischen Patientenanwalt Gerald Bachinger geäußerte Kritik an der Zahlungspflicht für bestellte Kontrollleistungen zurück. Bachinger hat zuletzt im Standard den Vorwurf erhoben, er habe von der ÖQMed zu Unrecht eine Zahlungsaufforderung im Zusammenhang mit einer von ihm beantragten Ordinations-Überprüfung erhalten.

Bei Verdacht auf Qualitätsmängel können auch Patientenanwälte oder die Sozialversicherungen seit vorigem Jahr Kontrollen von Praxen anregen. "Es ist im Wirtschaftsleben üblich, dass bestellte Leistungen vom Auftraggeber zu begleichen sind. Dies trifft auch auf Überprüfungsakte zu, die ein Patientenanwalt von der ÖQMed fordert", sagte Thaler Dienstag in einer Aussendung.

Die ÖQMed sei ein Wirtschaftsunternehmen, das sich selbst zu finanzieren habe. Auch die im Zuge der gesetzlichen Evaluierung aller österreichischen Praxen erbrachten Leistungen würden verrechnet und beglichen.

Thaler: "Die Argumente Bachingers sind vom Inhalt her falsch und in ihrer Form polemisch." Auch Leistungen, die etwa von Polizei oder Feuerwehr auf Betreiben einer Privatperson erbracht würden, seien von dieser zu bezahlen. Liege die Schuld bei jemand anderem, so könne sich der Zahlungspflichtige schadlos halten. "Auf eine bestellte Qualitätskontrolle angewendet, bedeutet das, dass der Patientenanwalt den Ersatz der Kosten beim betroffenen Arzt betreiben kann, sofern der Verdacht auf Qualitätsmängel durch eine Überprüfung bestätigt wird", sagte Thaler.

Darüber hinaus seien beantragte Ordinations-Kontrollen von der ÖQmed nicht verschleppt worden.

apa.at

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