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APA-Artikel 23. Mai 2013

FP-Seidl: Noch immer fehlen in Wien Kinder- und Jugendpsychiater

Während der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) an hochbezahlten Managern sicherlich keinen Mangel hat, ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie immer noch ein Stiefkind der rot-grünen Regierung, kritisiert heute Wiens FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Wolfgang Seidl.

Es gibt kaum stationäre Plätze. Fast täglich müssen Kinder und Jugendliche in die Erwachsenenpsychiatrie überstellt werden, weil es einfach keine Betten gibt. In diesem Zusammenhang ist auch festgehalten, dass in Wien noch immer kein einziger Kinder- und Jugendpsychiater mit Kassenvertrag existiert. "Ein Skandal und ein Armutszeugnis für die Millionenstadt Wien. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das bevölkerungsmäßig vergleichbare Niederösterreich zumindest vier Kassenärzte aufzuweisen hat", so Seidl.

Die FPÖ zeigt diesen Missstand bereits seit Jahren auf. Trotzdem ist es der rot-grünen Stadtregierung wichtiger, hochbezahlte Managerposten zu erhalten als eine adäquate Unterbringung und Betreuung für diese Kinder zu schaffen, schließt Seidl.

apa.at

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