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APA-Artikel 23. Mai 2013

Das neu aus- und umgebaute Krankenhaus Waiern der Diakonie de La Tour wird feierlich eröffnet

Als Pfarrer Ernst Schwarz 1893 den Grundstein zum Krankenhaus Waiern legte, war ihm die medizinische Versorgung der Feldkirchner Bevölkerung ein besonderes Anliegen. Seinem Ansatz, den Menschen als körperliche und seelische Einheit zu sehen, ist das Krankenhaus in den 120 Jahren seines Bestehens treu geblieben. Auch schwere Zeiten wurden durchlebt, der Standort Waiern war nicht immer gesichert. "Durch die Neuausrichtung 2005 und den nun abgeschlossenen Um- und Ausbau entstand nun ein Krankenhaus, das nicht nur für die medizinische Versorgung im Bezirk sondern auch darüber hinaus enorm wichtig ist", so der Rektor der Diakonie de La Tour, Pfarrer Dr. Hubert Stotter.

Das Krankenhaus Waiern mit seinen 62 Betten hat sich in den letzten Jahren zu einem modernen, bedarfsangepassten und ökonomisch sinnvollen Modellkrankenhaus entwickelt, nun wurde auch die Infrastruktur den heutigen medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen angepasst. Für die kärntenweite Versorgung psychosomatischer Erkrankungen ist die zentrale Lage im Herzen Kärntens optimal. Durch die Abteilungen für Innere Medizin und Akutgeriatrie wird der Bevölkerung im Bezirk eine lebensnahe und qualitativ hochwertige Versorgung garantiert und auch die notwendige internistische Versorgung für psychosomatische Patienten sichergestellt.

Der Aus- und Umbau:

Im April 2011 startete der Umbau des Krankenhauses. Es entstand ein neuer, nach Süden ausgerichteter Bettentrakt mit traumhafter Aussicht für die Patienten über Feldkirchen. Auch das bestehende Gebäude wurde gänzlich umgebaut und beherbergt nun den Ambulanzbereich, die Untersuchungsräume, das Labor und die Therapiebereiche. Ziel war es, eine Verbesserung des Funktionsgefüges für Patienten und der täglichen Arbeitsabläufe zu erreichen und das Krankenhaus "fit" für die Zukunft zu machen. Ganzheitliche medizinische Sicht

"Uns ist es wichtig, den Menschen in seiner Gesamtheit als körperliches, seelisches und soziales Individuum zu sehen und zu behandeln", betont der Ärztliche Leiter, Prim. Dr. Richard Gaugeler. Auch aus Sicht des Pflegedienstleiters, DGKP Marko Buttazoni, wird durch die neue räumliche Struktur nicht nur das medizinische, pflegerische und therapeutische Angebot unterstützt, sondern auch ein weiterer wichtiger Punkt gefördert: "In unserem nach christlichen Werten ausgerichtetem Haus sind mir zufriedene Patienten und zufriedene Mitarbeiter besonders wichtig". Wie gut das gelingt, zeigt die jährliche Patientenzufriedenheitsstatistik, in der das Krankenhaus Waiern immer ganz vorne mit dabei ist. Ausgezeichnet wurde das Krankenhaus Waiern auch mehrfach für die hohe Qualität seines Labors, das im Zuge des Umbaus nochmals ausgebaut und verbessert wurde. "Unser Labor braucht österreichweit keinen Vergleich zu scheuen", so der stolze Wirtschaftsdirektor Mag. Walter Pansi. Ähnlich verhält es sich auch mit dem neuen Endoskopiebereich (Magen-Darm-Spiegelung) - auch hier setzte das Krankenahaus Waiern höchste Maßstäbe. "In Zeiten knapper werdender Mittel ist es wichtig, Investitionen an der richtigen Stelle zu setzen - dies ist uns in Waiern gelungen, das Krankenhaus ist fit für die Zukunft. Ein herzlicher Dank an das Land Kärnten, das uns diesen Schritt ermöglicht und zu 90 % finanziert hat."

Fakten Krankenhaus Waiern:

1893 wurde von Pfarrer Ernst Schwarz der Grundstein für das heutige Krankenhaus gelegt

Stationen heute: Innere Medizin, Akut-Geriatrie, Psychosomatik 62 stationäre Betten 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Euro 4,9 Mio. Baukosten Bauzeit: 23 Monate Neubau: 2000 m2 Umbau: 1500 m2 Gesamtfläche: ca. 5000 m2 Architekten: Klammer & Rauchenwald & Zimmermann

apa.at

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