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APA-Artikel 22. Mai 2013

Lichtenecker: Abschaffung des Selbstbehaltes in der SVA ist längst überfälliger Schritt

"Es führt kein Weg daran vorbei: Der Selbsthalt in der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) muss abgeschafft werden. Vor allem Ein-Personen-UnternehmerInnen und Kleinstbetriebe stöhnen unter der Last des Selbstbehaltes in der Krankenversicherung. Gesundheitliche Vorsorge und Krankheit dürfen nicht zur Armutsfalle werden", fordert Ruperta Lichtenecker, Wirtschaftssprecherin der Grünen.

"Eine parlamentarische Anfrage der Grünen hat gezeigt, dass nicht einmal sechs Prozent aller UnternehmerInnen im Jahr 2011 vom Selbstbehalt bei Arztbesuchen befreit waren. Und dass, obwohl rund 50 Prozent aller SVA-Versicherten unter 700 Euro im Monat eingestuft sind. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, der Maßnahmen folgen müssen", betont die Wirtschaftssprecherin der Grünen.

Lichtenecker: "Die Deckelung des Selbstbehaltes auf fünf Prozent des Jahreseinkommens, die seit Anfang 2013 gilt, ist dabei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ein-Personen-UnternehmerInnen und Kleinstbetriebe brauchen klare und einfache Strukturen, keine komplizierten Ausnahmeregelungen. Letztlich führt kein Weg daran vorbei: Der Selbstbehalt in der SVA muss abgeschafft werden. Wir werden einen entsprechenden Antrag im Parlament zur Abstimmung bringen, der für SPÖ und ÖVP zur Nagelprobe dafür wird, wie wichtig Ihnen gute Rahmenbedingungen für Ein-Personen- und kleine Unternehmen sind."

apa.at

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