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APA-Artikel 22. Mai 2013

Haubner: Abschaffung des SVA-Selbstbehalts bedeutet höhere Beiträge

"Die heutigen Wortmeldungen rund um den SVA-Selbstbehalt verdeutlichen einmal mehr, wie planlos die Vorschläge mancher politischer Mitbewerber sind. So wird voller Populismus die Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes gefordert, doch auf die Frage, was das kosten würde, gab es keine Antworten. Dafür umso mehr Belastungsideen: Entgegen jedem Gedanken an Nachhaltigkeit, könne man einfach die Rücklagen der SVA angreifen sowie die Beitragsdeckelung gänzlich aufheben. Die Abschaffung des Selbstbehaltes bedeutet in Wirklichkeit automatisch höhere Beiträge", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner mit aller Deutlichkeit.

"Mit ihrer Position zum Thema SVA-Selbstbehalt agieren die politischen Mitbewerber zudem völlig an den Interessen der Versicherten vorbei. Denn laut Urbefragung unter den Kunden der Sozialversicherung der Selbständigen stimmten 83 Prozent der Wirtschaftstreibenden für die Beibehaltung des Selbstbehaltes. Diese Richtungsentscheidung unterstützen wir", so Haubner, und weiter: "Tatsache ist: Die SVA hat sich von einer Behörde zur ersten Gesundheitsversicherung Österreichs entwickelt. Mit dem erfolgreichen Präventionsprogramm hat die SVA einen Meilenstein im Gesundheitsbereich gesetzt. Durch das neue Anreizsystem werden die Versicherten animiert, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern. Wer die mit dem Arzt vereinbarten Gesundheitsziele erreicht, spart sich den halben Selbstbehalt." Abschließend appelliert Haubner: "Die SVA verfolgt das Motto: Vorsorge ist besser als heilen. Die politischen Mitbewerber sind aufgefordert, sich an diesem Erfolgsmodell zu beteiligen, statt undurchdachte Schröpf-Forderungen zu stellen."

apa.at

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