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APA-Artikel 21. Mai 2013

Grundlage für Arbeitssicherheit in Niederösterreichs Spitälern vorhanden

"Dass laut Aussage von Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte Dr. Harald Mayer vor allem in Oberösterreich und in Niederösterreich die "Dienstzeitproblematik" von Ärztinnen und Ärzten in den Krankenhäusern herausstechend negativ sei, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen", so Dr. Ronald Gallob, Vertreter der angestellten Ärzte der NÖ Ärztekammer. "Für Oberösterreich ist Dr. Mayer als zuständiger Kurienobmann selbst verantwortlich und wir wollen uns dahingehend auch nicht einmischen", so Dr. Gallob weiter. "Aber in Niederösterreich haben die angestellten Kolleginnen und Kollegen seit einigen Jahren die Begrenzung auf 25 Stunden schon als gelebte Realität im Spitalsalltag erfahren."

Ausreichende Ruhezeiten sind in Niederösterreich Standard

Kurienobmann Dr. Gallob erläutert: "In Niederösterreich haben Spitalsärztinnen und Spitalsärzte die freie Wahl ihrer Arbeitszeitobergrenzen im Rahmen der Betriebsvereinbarungen zum Krankenanstaltenarbeitszeitgesetz. Nur dort wo die Arbeitsverdichtung dies erlaubt und die Betroffenen selbst längere Arbeitszeitgrenzen wählen, sind diese zulässig. Ausreichende Ruhezeiten sind dafür eine Grundvoraussetzung." Dass diese wesentliche Grundlage für Arbeitszufriedenheit und Arbeitssicherheit auf Bundesebene keinen Niederschlag finden konnte, liegt laut Dr. Gallob maßgeblich im Einflussbereich des Bundeskurienobmanns der Angestellten Ärztinnen und Ärzte. "Nicht zuletzt deswegen schwindet die Zustimmung für seine Arbeitsweise. Ich lade herzlich alle interessierten aus dem Kreis der Journalisten und Politiker ein, die gelebte Realität in Niederösterreich kennenzulernen und sich so selbst ein Bild zu machen", so Dr. Gallob zum Abschluss.

apa.at

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