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APA-Artikel 17. Mai 2013

FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Stögers Kinderarzneimittel-Netzwerk kommt zu spät

Als völlig unangebracht bezeichnete die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein das Selbstlob und die selbstgetätigten Schulterklopfer von Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der Einführung eines neuen Forschungsnetzwerkes betreffend Kinderarzneimittel. "Es ist ohnehin ein Armutszeugnis, dass zwar seit Jahren über Kinderarzneimittel - oder besser gesagt darüber, dass es kaum Medikamente gibt, die für Kinder zugelassen werden - geredet wird und erst heute der Gesundheitsminister endlich ein solches Netzwerk präsentiert. Bis die ersten Ergebnisse vorliegen, werden noch Jahre vergehen. Für die betroffenen Kinder und deren Eltern bedeutet dies, dass sich durch die Untätigkeit des Gesundheitsministers ihre Situation kaum verändern wird. Sie werden weiterhin darauf hoffen müssen, dass sie in die Hände erfahrener Ärzte kommen, um zumindest von deren Erfahrungsschatz profitieren zu können", stellt Belakowitsch-Jenewein fest.

Dass beim Gesundheitsminister Kinder keinen Stellenwert haben, sei nicht neu. Immerhin habe Stöger auch bei seiner sogenannten Gesundheitsreform, die in Wahrheit eine Aufblähung der Verwaltung bedeutet, die Chance vertan, zumindest den Selbstbehalt für Kinder im Krankenhaus wegzuverhandeln, betont die FPÖ-Gesundheitssprecherin.

apa.at

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