zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 15. Mai 2013

Gesundheitsbarometer - SPÖ ist mit sich selbst zufrieden und lässt Bürger dafür zahlen

"Das heute von Gesundheitsminister Alois Stöger und Meinungsforscher Peter Filzmaier präsentierte 'Gesundheitsbarometer', bestätigt wieder einmal, dass die SPÖ mit sich selbst zufrieden ist und dafür auch noch den Steuerzahler für diese unnötige Studie kräftig blechen lässt", fasste der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck die "sensationellen" Ergebnisse der Umfrage zusammen. "SPÖ-Minister beauftragt SPÖ-nahen Meinungsforscher mit Studie über Zufriedenheit der Bürger mit SPÖ-Ministerium. Ziel: Wahlkampfunterstützung für die SPÖ", zeigte Karlsböck die Hintergründe auf.

Angeblich, so die Studie, seien die Österreicher mit dem SPÖ-geführten Gesundheitssystem zufrieden. So die Ergebnisse aus einem 1000-Interview-Sample. "Die Wahrheit sieht freilich ganz anders aus", betonte Karlsböck, der dies aus seinem täglichen Sample Patienten in seiner Ordination vor Ort selbst und gratis erhoben hat. "Besonders im von Stöger hervorgehobenen zahnmedizinischen Bereich ist die Unzufriedenheit enorm, sind die Patienten doch mit hohen Selbstbehalten konfrontiert, die aus den uralt-Verträgen mit den Kassen resultieren", erinnerte Karlsböck daran, dass es zur Zeit der Vertragslegung viele Behandlungen, die heute State of the Art seien, noch gar nicht gegeben habe.

Auch im Feld der Wartezeiten, gebe es große Unzufriedenheiten bei den Patienten, habe doch die SPÖ-Politik bislang versagt, Strukturen im niedergelassen Bereich zu ermöglichen, die ein vernünftiges Zeitmanagement gewährleisten würden. So gebe es noch immer nicht die Möglichkeit für Ärzte andere Ärzte anzustellen und auch die Ärzte-GmbH sei alles andere als brauchbar. Stattdessen versuche Stöger die Medizin zu zentralisieren und die Patienten in die teureren Spitalsambulanzen umzuleiten, kritisierte Karlsböck.

Weiters habe die sogenannte "Gesundheitsreform" auch noch massive Einsparungen und Leistungskürzungen für Patienten gebracht, was die angebliche "Zufriedenheit" der Österreicher mit ihrem Gesundheitssystem, mehr als fraglich erscheinen lasse, so Karlsböck, der Stöger aufforderte derartige Steuergeldverschwendungen, wie diese Sinnlosstudie zu unterlassen.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben