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APA-Artikel 15. Mai 2013

Krankenkassen 2 - Nur noch WGKK mit Schulden

Der Schuldenabbau bei den Krankenkassen ist im Vorjahr weiter fortgeschritten. Außer der Wiener Gebietskrankenkasse mit 182,3 Mio. Euro an Verbindlichkeiten waren laut am Mittwoch veröffentlichten Zahlen für 2012 alle Kassen schuldenfrei. Ein Jahr zuvor hatte der Schuldenstand noch 280 Mio. Euro betragen, neben der WGKK waren damals auch die Kassen in Kärnten und der Steiermark betroffen.

Hauptverbands-Chef Hans Jörg Schelling zeigte sich in einer Aussendung zufrieden. Das Ergebnis 2012 und die Prognose für das laufende Jahr seien umso beachtlicher, wenn man bedenke, dass trotz der kürzlich beschlossenen Gesundheitsreform und des damit eingeleiteten Kostendämpfungspfades in Höhe von 1,372 Milliarden Euro bis zum Jahr 2016 seitens der Krankenkassen im selben Zeitraum über 5,6 Milliarden Euro mehr in das heimische Gesundheitssystem und damit an Mehrleistungen für die Versicherten fließen werden, stellte er fest.

Für die SVA der gewerblichen Wirtschaft betonte Obmann-Stellvertreter Peter McDonald, dass man 2012 und 2013 positiv bilanzieren würde, hätte es nicht Eingriffe des Gesetzgebers zur Budgetkonsolidierung gegeben.

apa.at

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