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APA-Artikel 15. Mai 2013

McDonald zu Kassen-Gebarung: SVA muss weiter in Prävention und bessere soziale Sicherheit investieren können

McDonald: Trotz großer Investitionen gut gewirtschaftet - ohne gesetzlichen Beitrag zur Budgetkonsolidierung würde SVA heuer mit zweistelligem Millionenüberschuss abschließen.

"Im vergangenen Jahr haben wir viel investiert, um die Lebensqualität und die soziale Sicherheit unserer Selbständigen zu verbessern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Selbständigkeit zu erleichtern. Trotz dieser wichtigen Investitionen hätten wir das Jahr 2012 mit einem Gewinn von 23,5 Millionen Euro und 2013 mit voraussichtlich über 10 Mio. Euro abgeschlossen. Wären da nicht die Eingriffe vom Gesetzgeber zur Budgetkonsolidierung", erklärte Peter McDonald, Obmann-Stv., die roten Gebarungszahlen der Sozialversicherung der Selbständigen (SVA).

Der Griff in die Kassen der SVA, insbesondere die gesetzlich beschlossene doppelte Hebesatzsenkung und der Finanzierungsanteil am Hanusch-Spital der WGKK, belasten die SVA-Bilanz jährlich mit 32,5 Mio. Euro, wodurch sich für 2012 eine negative Gebarung von 9 Mio. und 2013 von 21,9 Mio. ergibt. "Im Zuge der Budgetkonsolidierungsmaßnahmen hat die Bundesregierung den verschuldeten Gebietskrankenkassen weitere Unterstützungsmillionen zugeführt, während Sozialversicherungsträger wie die SVA und die Versicherung öffentlich Bediensteter (BVA) mit hunderten Millionen belastet wurden", stellte McDonald klar. "Der uns aufgezwungene Beitrag zur Budgetkonsolidierung verhindert nun die positive Bilanz 2012 und 2013".

Die SVA hat wie bisher über die letzten Jahrzehnte gut gewirtschaftet und so eine Leistungssicherungsrücklage aufgebaut. "Wir wollen den Wirtschaftstreibenden ein möglichst engmaschiges soziales Sicherungsnetz ermöglichen und zusätzlich vermehrt in die Gesundheitsvorsorge investieren. Das können wir aber nur, wenn die Politik das Schröpfen der SVA endlich beendet", betonte McDonald.

apa.at

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