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APA-Artikel 15. Mai 2013

Ergebnis der Krankenkassen etwas besser als erwartet

Etwas besser als in der vorläufigen Prognose im Februar erwartet, hat sich das Ergebnis der Krankenversicherungsträger im vergangenen Jahr entwickelt. Nach dem nun vorliegenden Endergebnis vom 15. Mai haben die Krankenkassen 2012 bei einem Gesamtbudget von rund 15,4 Milliarden Euro einen Überschuss in Höhe von 182 Millionen Euro erzielt. Mit Ausnahme der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft haben im abgelaufenen Jahr alle Krankenkassen entweder eine schwarze Null oder einen Überschuss erzielt. Auch für das laufende Geschäftsjahr haben sich die Ergebniserwartungen gegenüber der Februar-Prognose etwas verbessert. Insgesamt rechnen die 19 Krankenversicherungsträger heuer mit einem Überschuss in Höhe von 59 Millionen Euro. "Das Ergebnis 2012 und die Prognose für das laufende Jahr sind umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass trotz der im Dezember 2012 beschlossenen Gesundheitsreform und des damit eingeleiteten Kostendämpfungspfades in Höhe von 1,372 Milliarden Euro bis zum Jahr 2016 seitens der Krankenkassen im selben Zeitraum über 5,6 Milliarden Euro mehr in das heimische Gesundheitssystem und damit an Mehrleistungen für die Versicherten fließen werden", stellt der Vorsitzende des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Hans Jörg Schelling, fest. Aufgrund der er nun vorliegenden Mai-Prognose ist Schelling optimistisch, dass der in der aktuellen 15a-Vereinbarung mit den Ländern festgelegte Pfad der Ausgabenobergrenzen realistisch zu erreichen ist. Schelling: "Durch die bessere Vernetzung der verantwortlichen Akteure, durch die gemeinsame Planung und Steuerung sowie einer koordinierten Qualitätssicherung kann es gelingen, ein so enormes Potenzial zu heben und dabei die bestehende Versorgungsdichte und Qualität nicht nur zu erhalten, sondern für die Versicherten sogar noch zu verbessern". Die Sozialversicherung hat in den vergangenen Jahren mit der erfolgreichen Konsolidierung der Krankenkassen jedenfalls bewiesen, wie ein solcher Kostendämpfungspfad erfolgreich umgesetzt werden kann, ohne dass es zu Leistungseinschränkungen bei den Patienten und Patientinnen gekommen ist. "Deshalb ist es wichtig, dass bei entsprechend guter Konjunktur und Beschäftigungszuwachs von den Krankenkassen Rücklagen gebildet werden können, um bei einer Abschwächung nicht nur alle Leistungen sicherstellen zu können, sondern auch um für künftige neue Herausforderungen durch die Gesundheitsreform bzw. neue Leistungen gerüstet zu sein", so Schelling abschließend.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem/der Arzt/ Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

apa.at

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