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APA-Artikel 14. Mai 2013

Oö. Gebietskrankenkasse schloss 2012 mit 10,7 Mio. Euro Gewinn ab

Die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) hat 2012 mit einem Bilanzgewinn von 10,7 Mio. Euro und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 43,3 Mio. abgeschlossen. Direktorin Andrea Wesenauer sprach in einer Pressekonferenz am Dienstag von einem "mehr als herzeigbaren Abschluss". 2011 sei ein Ausnahmejahr mit einem "historisch hohen" Gewinn von 41,5 Mio. und einem EGT von 72,7 Mio. Euro gewesen.

Die OÖGKK war in ihrem Voranschlag für 2012 von 3,6 Mio. Euro Gewinn ausgegangen. Dann habe es aber "einiges an Veränderungen gegeben", berichtete Wesenauer: Man habe mehr an Beiträgen erhalten als erwartet, die Wirtschaftslage sei stabiler gewesen als ursprünglich angenommen. Die Erträge der Kasse stiegen im Vorjahr um 3,8 Prozent auf rund 1,94 Mrd. Euro, die Aufwendungen um 5,6 Prozent auf etwa 1,91 Mrd.

Lediglich 2,3 Prozent der Einnahmen seien 2012 in die Verwaltung geflossen, somit habe man fast 98 Prozent in Leistungen für die rund 1,2 Mio. Versicherte und deren Angehörige investiert, so Maringer. Mehr als 1,84 Mrd. Euro wurden dafür aufgewendet, mit circa 585 Mio. ging der größte Brocken an die Krankenanstalten. Für medizinische Hilfe in Ambulanzen, bei Hausärzten und gleichgestellte Leistungen wurden rund 427 Mio. Euro ausgegeben, für Medikamente etwa 348 Mio. In Zahnbehandlung und -ersatz flossen circa 124 Mio., in Leistungen für Mütter rund 93 Mio. Euro. Das Geld wurde für etwa 12,7 Mio. Arztkontakte, 13,2 Mio. Medikamentenpackungen, 2,2 Mio. Spitalstage, eine Mio. Zahnbehandlungen, 9.500 Hörgeräte und 6.500 Rollstühle verwendet.

An Schwerpunkten nannte der Obmann die Gesundheitsförderung - hier seien die Investitionen 2012 in einzelnen Bereichen um 30 Prozent gestiegen - sowie psychologische Betreuung und Psychotherapie. Für diese Sparte habe man um rund 18 Prozent mehr aufgewendet als im Jahr zuvor. Für heuer erwartet Maringer, dass im Präventionsbereich um 40 Prozent mehr investiert wird als 2012. "Wir können durchaus wieder mit einem positiven Abschluss rechnen", gab er einen Ausblick auf das Ergebnis im laufenden Jahr.

apa.at

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