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APA-Artikel 13. Mai 2013

FP-Frigo: Ärzteausbildung im KAV muss attraktiver werden

"Wiener Spitalsärzte arbeiten zu lange, weshalb die Burnout-Rate bundesweit am höchsten ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo, selbst Spitalsarzt im Wiener AKH, "laut einer von der Ärztekammer durchgeführten Studie ist auch die Burnout-Gefährdung männlicher Spitalsärzte in Wien am höchsten. Hier müssen endlich Gegenmaßnahmen getroffen werden."

Der Spitalsdienst müsse unbedingt attraktiver werden. Im Schatten eines sich abzeichnenden Fachärztemangels sollte die Zahl der Ausbildungsstellen erhöht werden. Damit würde sich die Besetzung der Nachdienstschienen automatisch leichter bewerkstelligen lassen, mit kürzeren Arbeits- und mehr Ruhezeiten, so Frigo.

Außerdem erfordert Qualität neben einer geregelten Arbeitszeit auch eine adäquate Bezahlung, denn eine reine Verkürzung der Dienstzeit bzw. ein Aufsplitten des Wochenenddienstes würde zu einem geringeren Einkommen und einem weiteren Attraktivitätsverlust führen, hält Frigo fest.

SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely müsse die zuständigen Stellen im Bund auffordern, darauf zu achten, dass die bisher ausverhandelten Arbeits- und Ruhezeiten lückenlos aufgezeichnet und auch eingehalten werden. Im Sinne einer optimalen Wiener PatientInnenbetreuung müssen Arbeitszeitüberschreitungen mit allen Mitteln vermieden werden, schließt Frigo.

apa.at

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