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APA-Artikel 6. Mai 2013

Tag der Inklusion - Königsberger-Ludwig: Inklusives Gesundheitswesen ausbauen

Anlässlich des europaweiten Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai unterstützt SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig, die Forderung der Lebenshilfe nach einem Ausbau des inklusiven Gesundheitswesens. "Menschen mit Behinderung sind im Gesundheitswesen meist benachteiligt. Das beginnt bei Arztpraxen, die nicht barrierefrei sind, und endet bei fehlenden Therapeutinnen und Therapeuten vor allem in ländlichen Regionen", sagt Königsberger-Ludwig am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Neben barrierefreie Arztpraxen, Informationen in einfacher Sprache und Schulungen für medizinische Fachkräfte fordert Königsberger-Ludwig, dass Frauen mit Beeinträchtigung der Gang zu Frauenärztinnen und Frauenärzten vereinfacht werden muss. "Es ist erwiesen, dass Frauen mit Behinderung weniger oft zum Frauenarzt gehen. Hier müssen Maßnahmen ausgearbeitet werden, um diese spezielle medizinische Versorgung barrierefrei zu fördern und das medizinische Personal und die Fachkräfte für den Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu schulen", betont die SPÖ-Bereichssprecherin und weiter: "Inklusion ist ein Menschenrecht und das schließt eben auch das Recht auf barrierefreie Gesundheitsversorgung und alle Leistungen des Gesundheitswesens ein."

apa.at

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