zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 29. April 2013

Pflicht-Register 2 - Ärztekammer für Verzeichnis

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) unterstützte am Montag die bei einer Pressekonferenz der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe in Wien geäußerte Forderung nach einem umfassenden, verpflichtenden Berufsregister für gesetzlich geregelte Gesundheitsberufe. Dieses müsste jedenfalls bei den jeweiligen Berufsverbänden angesiedelt sein, da es dem Selbstverständnis der involvierten Berufe entspreche, die berufsspezifischen organisatorischen Angelegenheiten in Eigenregie verantwortlich wahrzunehmen, hieß es in einer Aussendung der Standesvertretung.

Die politisch angedachte Führung der Berufsregister durch die Arbeiterkammer sei nach Auffassung von ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger "systemwidrig und fachlich nicht begründet". Denn ein großer Teil der Angehörigen der qualifizierten Gesundheitsberufe sei freiberuflich tätig, währenddessen die Arbeiterkammer für Menschen zuständig sei, die in einem unselbstständigen Beschäftigungsverhältnis stünden. Jedenfalls, so der Kammerchef: "Ein Berufsregister schafft Transparenz, dient der Qualitätssicherung und damit der Patientensicherheit."

Die verpflichtende Registrierung sei auch eine wichtige Basis für die erforderliche Bedarfsplanung im Gesundheitswesen. "Wir wissen, dass bis zum Jahr 2020 rund 600.000 Pflegekräfte fehlen werden. In den medizinisch-technischen Berufen gibt es jetzt schon Engpässe", so Wechselberger.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben