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APA-Artikel 29. April 2013

Berufsregister für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe und medizinisch-technischen Dienste dringend notwendig!

Die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit unterstützt die Forderung der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der medizinisch-technischen Dienste nach Errichtung eines Berufsregisters!

"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen" ist ein bekannter Stehsatz, der nicht oft genug wiederholt werden kann. Der medizinisch-therapeutische Umgang mit Kindern ist nicht vergleichbar mit jenem Erwachsener. Um mit Kindern gut und sachgerecht arbeiten zu können, braucht es spezifisches Wissen, altersadäquate Methodik und kindgerechte Rahmenbedingungen.

Dies sind basale Kriterien einer grundlegenden Qualitätssicherung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, welche jedenfalls gewährleistet sein sollten.

Damit Eltern für ihr krankes Kind dann aber auch das passende Angebot finden können, muss dieses bekannt, transparent und objektiv überprüfbar sein. Beides könnte ein gut geführtes, zukünftiges Berufsregister der Gesundheitsberufe leisten.

Darüberhinaus ist ein verlässliches Wissen um den Ort, das Ausmaß und die spezifischen Inhalte und Schwerpunkte der Berufsausübung der vielen einzelnen AnbieterInnen eine unverzichtbare Information für eine seriöse und an der Realität orientierte Planung der Versorgungslandschaft.

Ein solches Recht auf Transparenz, Qualitätssicherung und ausreichender regionaler Versorgung gilt selbstverständlich und gleichermaßen ebenso für alle anderen im österreichischen Gesundheitswesen zu versorgenden Patienten, wie älteren Menschen oder solche mit jeglichem anderem spezifischen Behandlungsbedarf. Eine Registratur der Gesundheitsberufe kann hier einen ganz wertvollen und entscheidenden Beitrag leisten.

apa.at

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