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APA-Artikel 25. April 2013

Tiroler Rettungswesen: Falck ruft Verwaltungsgerichtshof an

Der dänische Rettungsanbieter Falck wird im Rechtsstreit mit dem Land Tirol den Verwaltungsgerichtshof anrufen. Nach Auffassung von Falck weise die Entscheidung des UVS sowohl schwere inhaltliche Mängel als auch grobe Verfahrensmängel auf, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" in einer Vorabmeldung Mittwochabend. Falck hatte die Auftragserweiterung des Landes wegen der im Rettungswesen in Tirol anfallenden Mehrkosten beim UVS prüfen lassen und war abgeblitzt.

Ende Juli 2012 hatte das Land die Leistungsadaption abgesegnet, die Rettungsgesellschaft bekommt deshalb rückwirkend rund 6,4 Millionen Euro. Seit heuer wurde der Basisauftrag für die Rettung um 4,8 Millionen aufgestockt. Dies dürfte dem unterlegenen dänischen Mitbewerber Falck offenbar sauer aufgestoßen sein. Schon unmittelbar nach der Vergabe im Jahr 2010 hatten die Dänen angezweifelt, ob das bodengebundene Rettungswesen in Tirol von ursprünglich budgetierten rund 30 Millionen Euro durchführbar sei.

apa.at

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