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APA-Artikel 24. April 2013

Klicka überreicht Berufstitel-Dekrete

Die Dritte Präsidentin des Wiener Landtags, Marianne Klicka, überreichte den vom Bundespräsidenten verliehenen Berufstitel Obermedizinalrätin/Obermedizinalrat an vier verdiente MedizinerInnen.

Geehrt wurden MR Dr.in Gabriele Grabner, MR Dr. Fritz Heckl, MR Dr. Thomas Loebenstein und MR Dr. Heinrich Samueli.

Den Berufstitel Medizinalrätin/Medizinalrat erhielten Prof. Dr. Peter Wilhelm Krieger, Drin Gabriele Müller-Rosam, Dr. Paul Prem und Dr.in Christine Ziegler.

Stetiger Leistungsausbau durch Geriatriereform und Spitalsreform 2030

Im Rahmen der Gesundheitsreform soll die Kostenexplosion im Gesundheitssystem eingedämmt werden. Damit haben Vertreter von Bund, Ländern und Kassen die großen gesundheitspolitischen Weichen gestellt. "Die Stadt Wien beweist schon jetzt, dass mit der Geriatriereform und der Spitalsreform 2030 Patientinnen und Patienten sich auf einen stetigen Leistungsausbau verlassen können. Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sind die Voraussetzung für die Umsetzung der gemeinsamen Planung, Steuerung und Finanzierung aller Player im niedergelassenen und stationären Bereich. Durch Effizienzhebung, Vermeidung von Doppelgleisigkeiten, Verbesserung der Qualität und Patientensicherheit und durch die Stärkung der wohnortnahen Versorgung soll der Weg von der derzeitigen einrichtungsorientierten Finanzierung zu einer patientenorientierten Versorgung beschritten werden", sagte Klicka in ihrer Festansprache. Weiters betonte sie, dass die Stadt Wien wegweisend in der österreichischen Gesundheits- und Sozialpolitik sei und Menschen sowohl mit Basismedizin als auch dort, wo es notwendig ist, mit Spitzenmedizin versorgt und Leistungen unabhängig vom Einkommen, Alter, Geschlecht und Herkunft erbracht werden.

Hohe Versorgungsdichte von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Wien

Klicka bezeichnete die zu Ehrenden als ausgezeichnete ExpertInnen mit großem Engagement, Empathie und Fachwissen. "Wien hat mit knapp 30% der bundesweit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten die höchste Versorgungsdichte. Sie alle sind seit vielen Jahren ein Teil davon und können die PatientInnen dort behandeln, wo es für sie am besten ist, zum richtigen Zeitpunkt und mit optimaler medizinischer und pflegerischer Qualität. Multiprofessionelle und integrative Versorgungsformen auf allen Ebenen bilden dafür die Grundlage. Diese neue Form der Kooperation und der gemeinsamen Verantwortung im Gesundheitsbereich wird alle Akteure vor große Herausforderungen stellen", unterstrich Klicka.

apa.at

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