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APA-Artikel 17. April 2013

Grünewald: HPV-Impfung in den Kinderimpfplan

"Österreich ist ein Nachzügler bei der Durchimpfung gegen die krebsverursachenden humanen Papillomaviren und muss hier aufholen", fordert Kurt Grünewald, Gesundheitssprecher der Grünen.

Jährlich erkranken 400 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Neunzig Prozent davon werden von so genannten humanen Papillomaviren (HPV) verursacht. Der derzeitige Impfstoff wirkt gegen 70 Prozent dieser Fälle, eine Neuentwicklung kann gegen bis zu 90 Prozent wirken. Der Krankheitserreger ist auch für weitere Tumore und Genitalwarzen verantwortlich.

Grünewald betont die Vorteile der Impfung, die zahlreiche chirurgische Eingriffe am Gebärmutterhals, so genannte Konisationen, verhindern können. "Die anfängliche Angst vor Nebenwirkungen der Impfung konnte bei genauerer Betrachtung nicht bestätigt werden. Über Preise lässt sich verhandeln aber nicht über die Sinnhaftigkeit der Impfung. Ich ersuche Gesundheitsminister Stöger dringlich seine Position zu überdenken und den Empfehlungen des Obersten Sanitätsarates und zahlreicher ausgewiesener und unabhängiger ExpertInnen zu folgen", fordert Grünewald.

apa.at

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