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APA-Artikel 10. April 2013

Reha-Klinik Montafon übernimmt Bereitschaftsdienst

Die Reha-Klinik Montafon übernimmt in der Talschaft ab 2. Mai 2013 die ärztlichen Nachtbereitschaftsdienste unter der Woche. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard und Standesrepräsentant Bürgermeister Rudi Lerch freuen sich über den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen, weil damit sichergestellt ist, dass der Montafoner Bevölkerung künftig wieder eine medizinische Anlaufstelle auch außerhalb der Ordinationszeiten zur Verfügung steht.

"Mein herzlicher Dank gilt der Geschäftsführung der Reha-Klinik, insbesondere auch dem Betriebsrat und dem medizinischen Personal, die auf diese Weise ihre hohe medizinische Verantwortung gegenüber der Bevölkerung wahrnehmen. Die vereinbarte Lösung ist eine wichtige Verbesserung der medizinischen Versorgung im Montafon", so Landesrat Bernhard.

Schon seit längerer Zeit steht in der Talschaft der kurative Bereitschaftsdienst unter der Woche (werktags außer Samstag) nicht mehr zur Verfügung, weil trotz intensiver Verhandlungen des Standes Montafon mit den niedergelassenen Ärzten kein Ergebnis zustandekam. Auf der Suche nach Alternativen trat der Stand Montafon, unterstützt durch die Vorarlberger Landesregierung, an die Reha-Klinik Montafon heran und fand dort laut Bürgermeister Lerch "von Anfang an Kooperationsbereitschaft".

Nach den erforderlichen Abklärungen teilte der Geschäftsführer der Reha-Klinik, Georg Posch, nun mit, dass die Übernahme des Nachtbereitschaftsdienstes mit Anfang Mai starten kann. Das Modell funktioniert so, dass über die Ärztebereitschaftsnummer 141 der medizinische Versorgungsbedarf abgeklärt und entschieden wird, ob der/die Betroffene sich an das nächste Krankenhaus wenden soll oder den Bereitschaftsdienst der Reha-Klinik in Anspruch nimmt. Die Kosten für den Bereitschaftsdienst werden durch den Stand Montafon und das Land Vorarlberg getragen.

Der Bereitschaftsdienst bietet eine medizinische Erstversorgung. Es werden keine Rezepte ausgestellt und keine Krankschreibungen vorgenommen. Ausgegebene Medikamente überbrücken nur den Bedarf über die Nacht. Die weitere Versorgung erfolgt durch die Hausärztin bzw. den Hausarzt.

apa.at

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