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APA-Artikel 9. April 2013

Wiener FPÖ verlangt einheitliche "Gesundheits-Holding"

Peter Frigo, Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, hat am Dienstag das "Gesundheitskonzept 2013" seiner Partei präsentiert. Dabei äußerte er vor allem Kritik an der Wiener Stadtregierung: Spitalskonzept 2030 und Sparpläne würden die Situation nur verschärfen, schon jetzt käme es besonders an Wochenenden zu "stundenlangen Wartezeiten" in Ambulanzen. Frigo wünschte sich eine einheitliche Gesundheits-Holding für Spitäler und niedergelassene Ärzte. Das ermögliche eine "leistungsorientierte Bezahlung aus einer Hand". In dem Zusammenhang forderte er eine Struktur- und Personalreform des Krankenanstaltenverbundes (KAV), was einhergehen müsse mit einer "gerechten Bezahlung" der KAV-MitarbeiterInnen.

Verhältniszahlen nach deutschem Vorbild

Ein Vorschlag Frigos waren auch Verhältniszahlen nach Vorbild des deutschen Modells. Diese regulieren die Anzahl von PatientInnen pro Arzt/Ärztin. Derzeit habe ein Wiener Arzt / eine Wiener Ärztin im Schnitt nur acht Minuten Zeit pro Behandlung, rechnete Frigo vor. Er verlangte zusätzlich 300 Kassenstellen zur Entlastung. Weitere Forderungen Frigos: Aufwerten der Pflegeberufe, mehr Mittel für die Gesundheitsvorsorge, das Schaffen von Kassenstellen im Bereich der Jugendpsychiatrie sowie 24-Stunden-Ambulanzen der Kinder- und Zahnheilkunde.

apa.at

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