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APA-Artikel 4. April 2013

Gesundheitsminister Stöger auf Arbeitsbesuch in der Türkei

Gesundheitsminister Alois Stöger besucht von Mittwoch, den 3. bis Donnerstag, den 4. April die Türkei. Auf dem Programm stehen eine Gespräch mit dem türkischen Amtskollegen Mehmet Müezzinoglu, ein Besuch des Ankara Atatürk Bildungs- und Forschungskrankenhauses sowie von Familiengesundheitszenten und schließlich ein Empfang in der Österreichischen Botschaft in Ankara.

Beim Arbeitsgespräch zwischen Minister Stöger und seinem türkischen Amtskollegen Müezzinoglu stand vor allem ein Vergleich der Gesundheitsversorgung in der Türkei bzw. in Österreich im Zentrum. Minister Stöger erläuterte die vielen Vorzüge des solidarisch finanzierten österreichischen Gesundheitswesens und informierte seinen Kollegen über die die erfolgreich auf Schiene gebrachte Gesundheitsreform. "Minister Müezzinoglu interessierte sich besonders für die geglückte Systemänderung, die durch die partnerschaftliche Reform des österreichischen Gesundheitssystems gelungen ist. Um diesen inhaltlichen Austausch weiter zu führen, habe ich meinen Amtskollegen zur WHO-Ernährungskonferenz Anfang Juli nach Wien eingeladen. Es ist wichtig sich in Gesundheitsfragen international zu vernetzen", so Stöger.

Vor dem Treffen mit dem türkischen Gesundheitsminister besuchte Minister Stöger das Atatürk Lehr- und Forschungskrankenhauses sowie zwei Familiengesundheitszentren. Diese Zentren sind Kassenärzte-Gemeinschaften mit mehreren Ärzten und Ärztinnen. "Ein ähnliches Angebot wie die österreichische Form der Gruppenpraxen", erläutert Stöger.

Insgesamt zeige der Arbeitsbesuch, so Stöger weiter, dass der gute Ruf des österreichischen Gesundheitssystems in der Türkei wohlbekannt und anerkannt sei. Darüber hinaus gebe es in beiden Ländern ähnliche Ziele in der Gesundheitspolitik: "Sowohl Österreich als auch die Türkei setzen Schwerpunkte bei der Kinder- und Jugendgesundheit. Der österreichische Weg der Rahmengesundheitsziele und des Kindergesundheitsdialogs haben in der Türkei sehr beeindruckt", so Stöger abschließend.

apa.at

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