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APA-Artikel 4. April 2013

CH: Kanton Zürich schwingt bei Produktivität im Spitalsektor oben aus

Die produktivsten Spitäler sind in der Schweiz im Kanton Zürich zu finden. Auf Platz zwei folgt der Kanton Basel-Land, danach das Tessin. Ganz zuhinterst in der Rangliste steht der Kanton Bern, wie eine Studie im Auftrag von Santésuisse zu Tage gefördert hat.

Nur um weniges produktiver als in Bern ist der Spitalsektor der Kantone Graubünden, Freiburg und Neuenburg. Im Mittelfeld platzieren sich die Kantone Luzern, Obwalden, Nidwalden, Schwyz, Aargau, Solothurn, Genf und Basel-Stadt. Ein Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Kantonen im Bereich der Produktivität lässt sich aus der Studie nicht ableiten.

Im Falle von Spitzenreiter Zürich geht jedoch aus der Analyse hervor, dass die höhere Produktivität mit einem deutlichen Rückgang der Prokopf-Gesundheitskosten in den Jahren 2004 bis 2010 einher gegangen ist. Gleichzeitig sank in dem Kanton pro Kopf gemessen auch die Menge der beanspruchten Gesundheitsleistungen.

Derweil kletterten im Kanton Basel-Stadt die beanspruchten Leistungen um 30 Prozent nach oben, was bei nur leicht sinkender Produktivität einen Kostenanstieg um 33 Prozent bewirkte. Als Grund für das gute Abschneiden Zürichs nennt Santésuisse-Sprecher Paul Rhyn die Schliessung kleiner Regionalspitäler und die daraus folgende Konzentration auf einige wenige grosse Spitäler.

Die Produktivität eines Spitals ergibt sich aus dem Verhältnis der an die Patienten geleisteten Spitaltage zu den Lohnkosten für das Personal.

apa.at

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