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APA-Artikel 3. April 2013

Demente Frau in Freigelände von Wiener Spital tot aufgefunden

Eine traurige Entdeckung machte man am Ostermontag gegen 11.20 Uhr zwischen zwei Pavillons des Wiener Wilhelminenspitals. Dort wurde die Leiche einer 68-jährigen Frau entdeckt, nach der man seit Samstagabend gesucht hatte. Die Frau, die auch an Demenz litt, war nach einem Sturz zu Hause in die Unfallambulanz eingeliefert worden, dann aber offenbar davon geirrt.

Es handelte sich eindeutig um einen Unglücksfall. Eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) bestätigte am Mittwoch einen Bericht der "Salzburger Nachrichten". Tragisch: Die Frau war ohne ihre 24-Stunden-Pflegeperson Samstagabend mit einem privaten Krankentransportdienst in die Ambulanz gekommen. Wegen der auch vorliegenden Demenz war sie in einem kleinen und überschaubaren Bereich der Ambulanz zum Warten untergebracht worden. Allerdings hatte man die Türen wegen eines anderen Notfalls öffnen müssen.

Die Abgängigkeit wurde bald bemerkt, eine intensive Suche - auch mit Einschalten des privaten Wachepersonals und der Polizei - eingeleitet, blieb aber ergebnislos. Wahrscheinlich dürfte die Frau herumgeirrt sein und erst am Ostermontag gestorben sein.

apa.at

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